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Karlsruhe 2010

LBS Baden-Halb-Marathon Karlsruhe am 19. September 2010

Alle Jahre wieder - kommt irgendwann das Christuskind - aber vorher wird in Karlsruhe gelaufen. Und ich bin selbstverständlich wieder mit dabei.

 

Die Sonne steht noch tief und die Temperatur ist so, wie sie sein soll: Mein Autothermometer misst sieben Grad Celsius. Wie immer parke ich in der Bannwaldallee und erreiche über die Straßenbahnbrücke das Start-/Zielgelände, wo sich schon einige Läuferinnen und Läufer warm laufen.

 

Ein Läufer ist sogar schon auf den Mount Klotz gejoggt und macht Dehnübungen.

 

Auf dem Gelände um die Europahalle treffe ich einige Bekannte, wie Thomas, ...

 

... der heute seinen ersten Marathon läuft, Manfred, der zum ersten Mal in der M70 unterwegs ist, und Marco, mit dem ich mich zum Lauf verabredet habe.

 

Da ich heute recht spät dran bin, stellen wir (Marco und ich) uns gleich in den Startblock und begegnen dort Annette und Christiane (die Engel vom Informationsstand) und Kirsten (v.l.n.r).

 

Etwa drei Minuten nach dem Startschuss komme ich zur Messmatte.

 

Ich nehme mir für heute keine besondere Zielzeit vor, wünsche mir aber, unter 1:45 Stunden bleiben zu können.

 

Auf der Brauerstraße werde ich von zwei Clowns verfolgt. Ob die hier schon für den Köln-Marathon in zwei Wochen üben?

 

Ich versuche, immer ein Stück vor Marco und Dieter (den wir gleich nach dem Start zufällig getroffen haben) zu laufen, damit ich bei meinen Fotostopps nicht zu weit zurückfalle.

 

Wir laufen zusammen durch die zwei Unterführungen der Kriegsstraße ...

 

... und kommen zum Volksbank-Gebäude, einem der wenigen neuen Fotomotive.

 

Noch immer ist es mit ca. neun Grad Celsius schön kühl und die Sonne steht noch so tief, dass wir auch oft im Schatten der Häuser laufen können.

 

Die erste Verpflegungsstation auf der Durlacher Allee lasse ich wie immer links (besser gesagt: rechts) liegen, da ich auch heute eine Powerade dabei habe.

 

Wir kommen nach Durlach und zur ersten großen Fankurve. Wie ich später erfahre, werde ich hier von Michaela und Hans-Peter fotografiert.

 

Auf der Killisfeldstraße checke ich zum ersten Mal meine Zeit. Hochgerechnet könnte ich die Strecke im Moment noch in 1:40 Stunden schaffen. Aber wer weiss, was noch kommt ...

 

Die nächste Fankurve erreichen wir nach ca. 9,5 km Wegstrecke beim Firmengebäude des Baden-Marathon-Hauptsponsors Fiducia. Kurz darauf fotografiert mich Birgit (Bild siehe am Ende de Berichts).

 

Marco und Dieter habe ich schon eine Weile nicht mehr gesehen, aber ich bin mir sicher, dass sie knapp hinter mir sind. Oder haben sie mich etwa überholt, ohne dass ich das bemerkt habe? Egal! Nach 49:04 Minuten erreiche ich jedenfalls die 10 KM Messmatte im Oberwald und bin ganz zufrieden mit mir.

 

Auf dem Weg durch den Oberwald geht es wieder recht eng zu und überholen ist kaum möglich. Aber hier in Rüppurr hat sich das Läuferfeld wieder aufgelockert.

 

Ich wundere mich, dass die Brücke über die Ettlinger Allee heute gar nicht im Rhythmus der Läuferschritte mitschwankt. Wurden hier seit dem letzten Marathon bauliche Veränderungen durchgeführt?

 

Wir passieren die Nikolaikirche ...

 

... wo ich zum ersten Mal eine der vielen Tanzgruppen fotografiere, ...

 

... die uns heute unterhalten und unseren Lauf verschönern.

 

In Rüppurr - an der dritten Verpflegungsstelle - greife ich mir zum ersten Mal einen Becher Wasser.

 

Kurz darauf spricht mich Sebastian an, den ich beim Ettlingen-Halbmarathon vor vier Wochen zufällig zwei Mal fotografiert habe. Ich fotografiere ihn auch heute, aber das Bild ist wegen des Gegenlichts nicht brauchbar für diesen Bericht.

 

Dafür gibt der Scheibenhardter Weg, wie jedes Jahr, ein schönes Motiv ab.

 

Hier in Weiherfeld spricht mich Bernd an (der in den roten Laufklamotten). Er ist ganz euphorisch, weil es bei ihm heute so gut läuft, und er sich auf Bestzeitenkurs befindet.

 

Weiter geht´s Richtung Bulach.

 

Inzwischen bin ich etwas langsamer geworden, aber 1:45 sind noch immer drin.

 

Gerade bin ich über die Unicef-Spendenmatte gelaufen und habe dabei automatisch drei Euro gespendet. Die gute Tat für heute ist somit also erledigt. ;)

 

Ich habe zwar keinen Durst, aber bei der nächsten Verpflegungsstation greife ich mir vorsorglich doch wieder einen Becher Wasser.

 

Unser weiterer Weg führt uns wie jedes Jahr durch Bulach.

 

Aber heute gibt es eine kleine Variante. Wir biegen an der Alb nicht links ab, sondern machen einen Schlenker durch Beiertheim, weil der Zielbereich etwas vorverlegt wurde.

 

Dann erreichen wir wie jedes Jahr die Klotze und die Marathonweiche. Ich biege rechts ab Richtung Ziel ...

 

... laufe noch am Europabad, der Europahalle ...

 

... und vielen Zuschauern vorbei und ...

 

... erreiche das Beiertheimer Stadion ...

 

... und nach netto 1:44:24 Stunden Laufzeit das Ziel.

 

Dieter hat mich auf den letzten Metern überholt und kommt zehn Sekunden vor mir an. Marco verfehlt ganz knapp die 1:45.

 

Jetzt können wir es uns, wie jedes Jahr, wieder richtig gut gehen lassen.

 

Bei herrlichem Sonnenschein und ausreichend Platz ...

 

... fühlt man sich hier wirklich wie im Runners Heaven.

 

Ich schnappe mir einen Becher Apfelsaftschorle und mache mich auf den Weg nach Hause, wo Marianne, die heute auch für den Halbmarathon gemeldet war, krank im Bett liegt.

 

Auf meinem Weg zurück zum Auto werfe ich nochmal einen Blick auf die Marathonweiche und freue mich, dass ich ...

 

... die schöne neue Medaille bereits um den Hals hängen habe und nicht noch weitere 21,1 km laufen muss. Mein Garmin zeigt übrigens eine Wegstrecke von 21,32 km an. Ob ich wirklich wegen der Fotografiererei 200 Meter zu weit gelaufen bin?


 

 

 

Autor:

Klaus Eppele
eppele@welcheinglueck.de
(Danke an Birgit, die dieses Foto bei KM 9 von mir geknipst hat)

 

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