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Bienwald 2010

Bienwald-Halbmarathon, Kandel 14. März 2010
(Kurzbericht)

 

Großer Andrang am Morgen. Um nicht im Stau stehen zu müssen, parken Martin und ich ca. 500 Meter vom Start entfernt auf dem Parkplatz des Netto-Markts.

 

Das letzte Mal war ich vor vier Jahren hier. Damals gab es die Bienwaldhalle noch gar nicht ...

 

... in der jetzt die Startnummernausgabe ...

 

... und eine kleine Marathonmesse untergebracht sind. Am Ende der Halle gibt es schon vor dem Lauf die Finisher-Funktionsshirts. Damit wir diese nicht 21 km mit uns tragen müssen, gehen wir eben nochmal zum Auto zurück. Zum Glück ist es mit etwa plus vier Grad nicht so eisig kalt wie vor vier Jahren. Auf dem Parkplatz treffen wir Marco. Alle drei nehmen wir uns heute vor, den Halbmarathon unter 1:45 Stunden zu laufen.

 

Bevor wir uns in den Startblock 3 einreihen, treffe ich Bernhard vom Skiclub Flieden, der schon am Freitag angereist ist, um heute einen Trainingsmarathon in 3:30 Stunden zu laufen.

 

Um 10 Uhr fällt der Startschuss und Martin (links), Marco (rechts) und ich (nein nicht ganz rechts, sondern hinter dem Fotoapparat) setzen uns in Bewegung.

 

Kurz nach dem Start ...

 

... kommen wir zum ersten Fotografen-Pflichtstopp, ...

 

... wo nicht nur ich die Kamera zücke.

 

Dann geht´s weiter durch Kandel ...

 

... und über die Landstraße ...

 

... Richtung Minfeld. Hier sehe ich Klaus Duwe mit seiner Spiegelreflexkamera am Wegesrand stehen. Martin läuft ca. 100 Meter vor mir. Wir haben etwa das gleiche Tempo, aber immer wenn ich zum fotografieren stehen bleibe, vergrößert sich unser Abstand. Marco ist irgendwo hinter uns zurückgeblieben.

 

Am Ende von Minfeld sind die ersten fünf Kilometer geschafft und wir passieren die erste Verpflegungsstation, die ich wie immer links liegen lasse.

 

Auf einer kurvigen Landstraße ...

 

... führt unser Kurs weiter Richtung Büchelberg.

 

Dann kommen wir in den Bienwald, ...

 

... laufen am Naturfreundehaus vorbei ...

 

... und kommen ...

 

... auf die K15 zwischen Langenberg und Schaidt auf dier wir die nächsten ca. sieben Kilometer verbringen.

 

Nach 49 Miunten und 30 Sekunden passiere ich die 10-km-Marke. Kurz darauf erreichen wir die zweite Verpflegungsstation, wo ich mir einen warmen Tee genehmige.

 

Etwa 200 Meter vor dem Wendepunkt, der sich etwa bei km 12,5 befindet, kommt mir Martin entgegen.

 

Die Marathonis müssen hier geradeaus weiterlaufen. Wir Halbmarathonis dürfen wenden und uns auf den Rückweg machen.

 

Gleich nach der Wende sehe ich Marco. Wir sind also alle drei noch relativ nahe beieinander. So eine Wendestrecke ist zwar nicht gerade spannend, sie hat jedoch den Vorteil, dass man fast allen anderen Läufern begegnet. Auf den nächsten Metern kommen mir einige bekannte Gesichter entgegen wie zum Beispiel Norman oder Renate, auf die man ja bei fast jedem Marathon trifft.
Ich merke, dass es eng wird mit meiner geplanten Zielzeit. Deshalb suche ich mir, wie ich das meist mache, einen “Hasen”, der mein gewünschtes Tempo läuft und hefte mich an dessen Fersen. Das strengt mich so an, dass ich meinen Fotoapparat wegstecke und mich nur noch auf das Laufen konzentriere.

 

Nur bei den Windrädern kurz vor Kandel muss ich doch nochmal einen Fotostopp einlegen, was dazu führt, dass mein “Hase”, den ich gerade überholen konnte, wieder an mir vorbeiprescht. Kurz darauf - etwa bei Kilometer 19 - sehe ich Martin vor mir, was mich nochmal richtig motiviert. Ich gebe Gas und kann ihn etwa bei Kilometer 20 überholen.

 

Nach netto 1:44:06 Stunden überquere ich die Ziellinie und bin ganz zufrieden mit mir. Martin und Marco kommen nur kurz hinter mir ins Ziel. Wir schnappen uns jeder noch ein Erdinger alkoholfrei und düsen zurück nach Karlsruhe. Der Hamburg Marathon am 25.04. kann nun also getrost kommen ...

 


Autor:

Klaus Eppele
eppele@welcheinglueck.de

 

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